Webmasterfriday: SEOs und Katzen

seo-katzeDas Thema zum dieswöchigen Webmasterfriday lautet „SEOs und Katzen“. Im ersten Moment scheint dies ein recht ungewöhnliches Thema zu sein, aber bei etwas genauerem Überlegen ist es auch interessant zu sehen, wie weit die Fantasie eines SEOs reicht, wenn er zwei Themen zusammenbringen soll, die im ersten Augenblick nicht wirklich viel gemeinsam haben.

In so fern ist das Thema wirklich gut gewählt, denn schließlich braucht ein SEO viel Fantasie, wenn er seine Arbeit gut machen und die gewünschten Ergebnisse erreichen will. In Punkto Suchmaschinenoptimierung gibt es nämlich nach wie vor keine standardisierte Ausbildung und so steht und fällt die Qualität der Arbeit mit dem angeeigneten Know-How und der gesammelten Erfahrung. In diesem Sinne kann die „gesammelte Erfahrung“ als die Fantasie definiert werden, die im Laufe der Zeit aufgebracht wurde, um neue und bessere Wege ausfindig zu machen, damit die SEO Ziele in einer effizienteren Weise erreicht werden können.

Doch zurück zum Thema „SEOs und Katzen“. Eine der ersten Assoziationen beim Thema „Katzen“, die mir in den Sinn kommt, ist der Cartoon aus meiner Kindheit „Tom & Jerry“ und die berühmten Katz- und Mausspiele, die sich die beiden lieferten. Wobei wir auch schon beim Punkt wären, der meiner Meinung nach SEOs und Katzen verbindet und zwar das tägliche Katz- und Mausspiel eines jeden SEOs mit Google. Dabei geht es in erster Linie darum, sich so weit wie möglich an die Grenzen der Richtlinien für Webmaster von Google heranzuwagen, ohne diese zu überschreiten damit optimale Ergebnisse erzielen werden können. Bei diesem Gedanken kommt man früher oder später auch zum Thema Black Hat SEO und White Hat SEO und dem großen Spielraum dazwischen, also das Kontinuum, welches in den meisten Fällen außer Acht gelassen wird. Reines White Hat SEO wäre nämlich, wenn es nach Google ginge, im Großen und Ganzen auf die eigene Seite beschränkt (sprich: OnPage Optimierung und alles was dazugehört). Um allerdings optimale Ergebnisse erzielen zu können, muss man auch im OffPage Bereich – also in der Backlinkgenerierung – etwas nachhelfen, womit man sich bereits in einen grauen Bereich begibt, da dies als Manipulation der Suchergebnisse gedeutet werden kann, was ja Google überhaupt nicht sehen möchte.

Ein SEO muss sich aber nicht nur auf ein tägliches Katz- und Mausspiel mit Google einlassen, sondern auch mit der Konkurrenz. Diese schläft bekanntlich nicht und versucht den eigenen Anstrengungen immer einen Schritt voraus zu sein, um ein besseres Ranking vorweisen zu können. Dies treibt die SEO-Katze bzw. den SEO-Kater immer näher an die Grenzen, wobei die Luft immer dünner wird und somit auch die Gefahr, den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Dementsprechend muss ein jeder SEO etwas Katzenhaftes in und an sich haben, sich an die Grenzen schleichen und auf dieser dann gekonnt balancieren, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren. Doch jedem SEO, egal wie gut er ist, kann es passieren einen Fehltritt zu machen und dann kommt es darauf an, dass die SEO-Katze bzw. der SEO-Kater dazu in der Lage ist, ihren/ seinen Schwanz – bekanntlich das Balanceorgan der Katze – gekonnt einzusetzen, um auf allen Vieren am Boden zu landen, ohne sich dabei schlimmer zu verletzen.

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3 Responses to “Webmasterfriday: SEOs und Katzen”

  1. Holger sagt:

    Ja ja die Kätzchen :-) Du hast allerdings vergessen zu erwähnen wie eigenwillig so eine Katze (die was auf sich hält) mitunter sein kann. Also eigentlich passend zu den Eigenheiten der meisten Seos :-)

  2. [...] Webmasterfriday: SEOs und Katzen (Seoline Blog) [...]

  3. [...] Putzlowitscher Zeitung Martin vom TagSeoBlog SEO-Handbuch Seoline [...]

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