SEO und Moral

Das dieswöchige Thema „SEO und Moral“ des webmasterfridays ist eine sehr interessante Themenvorgabe, denn schließlich geht dieses Thema im Wirrwarr der Ranking Faktoren und der besten Platzierung meist unter.

Unter dem Begriff „Moral“ kann man die verschiedenen Handlungskonventionen bestimmter Kulturen, Gruppen oder Individuen verstehen. Es geht also um die Werte und Tugenden bzw. um die Ethik, die das Handeln bestimmen.

Ethischer SEO vs. ethische SEO Techniken

Legt man den Begriff der Moral bzw. der Ethik auf die Suchmaschinenoptimierung um, kann man dieses Thema im Prinzip auf zweierlei Weise auffassen.
Auf der einen Seite auf die Ethik des SEOs (also des Optimierers als Person) in Bezug auf den Umgang mit seinen Kunden und auf der anderen Seite auf die Ethik der verwendeten SEO Techniken.

Die Ethik des SEOs ist sehr bedeutend, vor allem, wenn es sich um eine SEO Agentur – wie beispielsweise Seoline – handelt. Bei der Ethik des SEOs geht es nämlich um die Seriosität, die Aufrichtigkeit und die Vertrauenswürdigkeit der Agentur, die sie seinen Kunden bieten kann.
In diesem Sinne geht man mit jedem neuen Auftrag ein Versprechen ein, mit bestem Wissen und Gewissen im Sinne des Kunden zu arbeiten. Anders dürfte es wohl kaum möglich sein, Kunden langfristig zu binden und zufriedenzustellen. Hohe Moralvorstellungen des SEOs (hinsichtlich Offenheit) stellen aber auch eine Art Puffer für die Agentur dar. Sind Kunden stets darüber informiert, was gerade passiert und welche Maßnahmen aus welchem Grund gesetzt worden sind, sind diese auch dazu bereit über Fehltritte oder andere Ausrutscher hinwegzusehen und den Glauben an die SEO Agentur nicht zu verlieren.

Bei der Ethik der eingesetzten SEO Techniken geht es hingegen darum, nach außen hin moralisch zu arbeiten. Konkret bedeutet dies, dass durch die eingesetzten Techniken
… andere nicht zu Schaden kommen (beispielsweise durch Schlechtmachen der Konkurrenz, oder etwa Falschmeldung von Black Hat SEO Techniken bei Google, um die Konkurrenz aus dem Index zu verbannen).
… die Rechte und die Würde der Stakeholder nicht verletzt wird (Stakeholder sind die Suchmaschinen User, die Suchmaschinen und das Web als Ganzes).
…  das Allgemeinwohl nicht verletzt wird.
… den Suchenden geholfen wird und ihnen keine falschen Tatsachen aus Profitgründen vorgespielt werden.
… allgemeingültige Konventionen und Moralvorstellungen nicht verletzt werden.

Die Ethik und die Moral innerhalb der Suchmaschinenoptimierung kann also mit dem Leitbild einer Firma verglichen werden, in dem definiert wird, für welche Werte die Agentur steht und wie sie arbeitet, damit alle beteiligten von Anfang an wissen, worauf sie sich einlassen und womit sie rechnen müssen.

„Und die Moral von der Geschicht’ ohne Ethik eine Erfolgreiche SEO Agentur gibt es nicht.“

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