Markenführung bei SEM

Markenführung

Über eine starke Marke zu verfügen, ist wohl eines der größten immateriellen Güter, welches ein Unternehmen besitzen kann. Die meisten Unternehmer sind sich darüber vor allem im Offline Bereich im Klaren, wohingegen der Online Bereich meist etwas stiefmütterlich behandelt wird. Findige Konkurrenten machen sich diese Tatsache häufig zu Nutzen für die eigenen Geschäfte.

Diese Potentiale sollte man allerdings nicht ungenutzt lassen. Aus diesem Grund hier einige Tipps zur Markenführung bei der Verwendung von Suchmaschinenmarketing (SEM):

1. Markenschutzantrag bei Google beantragen
Dies ist von zentraler Bedeutung, denn durch diesen Antrag kann verhindert werden, dass Konkurrenten den eigenen Namen buchen. Dabei gibt es allerdings nicht nur die Option die Marke gänzlich zu sperren oder gänzlich freizugeben, sondern man kann auch gewisse Rahmenbedingungen für die Nutzung des eigenen Namens festlegen.

2. Verstöße melden
Wird man auf Verstöße gegen die Markenschutzbestimmungen aufmerksam, sollte man diese umgehend an Google bzw. die entsprechende Suchmaschine weiterleiten, um die Anzeige entfernen zu lassen. Des Weiteren sollte mit einem Juristen die weitere Vorgehensweise abgeklärt werden, vor allem um zu überprüfen, ob die Anzeige der Konkurrenz der eigenen Marke geschadet hat (was durchaus nicht immer der Fall ist).

3. Ausschließende Keywords verwenden
Bei Google AdWords, aber auch bei anderen bezahlten Suchmaschineneinträgen, können ausschließende Keywords verwendet werden, bei denen die eigene Anzeige nicht erscheint. Häufig ist dies sinnvoll, um nicht mit einem falschen Suchbegriff in Verbindung gebracht zu werden.

4. Kommunikations- und Werbemaßnahmen verlängern
Es ist immer gut, wenn man sich nicht nur auf ein Medium verlässt. Aus diesem Grund sollte sich jeder Unternehmer die Fragestellen, ob sich eine Verlängerung der Kommunikations- und Werbemaßnahmen – beispielsweise durch Printwerbung – rentieren würde.

5. Assoziationen nutzen
Bei SEM Kampagnen ist es durchaus sinnvoll, wenn man nicht nur den eigenen Markennamen als Keyword bucht, sondern auch Begriffe, die mit der Marke in Zusammenhang gebracht werden. So erhält man eine optimale Sichtbarkeit in den Suchergebnissen und kann somit den Absatz vergrößern und das eigene Markenterritorium ausweiten.

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