Der Schutz der Daten in der virtuellen Welt

Der BVDW – Bundesverband Digitale Wirtschaft – hat eine Initiative zum Schutz der Daten in virtuellen Welten auf der CeBIT angekündigt. Durch eine Selbstverpflichtung der Akteure soll mehr Rechtssicherheit und Transparenz im World Wide Web geschaffen werden.

Konkret soll das Ganze so aussehen, dass zunächst ein Anwendungskodex erarbeitet wird, der zur freiwilligen Selbstregulierung im Umgang mit Nutzerdaten bestimmt ist. Hierdurch sollen nicht nur Institutionen und Unternehmen angesprochen werden, sondern auch die Behörden und die Politik.

Der Verband versucht also gemeinsam mit allen beteiligten Parteien im Sinne der Internet User eine Lösung zu erarbeiten. So soll auch ein eigenes Zertifizierungssystem aufgebaut werden, welches die Treue zum Datenschutz anhand eines Siegels nachweisbar machen soll. Zudem soll das Siegel auch aussagen, dass der Betreffende eine kundenfreundliche Umsetzung besonders unterstützt. Durch dieses Siegel sollen die Unternehmen und anderen dazu bewegt werden, sich an der Aktion zu beteiligen. Hat nämlich ein Unternehmen das Siegel und das andere nicht, kann das ein entscheidender Marktnachteil sein, den sich in diesen Zeiten keiner leisten kann. Das derartige Zertifizierungen auch funktionieren, hat bereits das Siegel „Trusted Webshop“ gezeigt, bei dem Online Shops ausgezeichnet werden, die über sehr gute und sichere Zahlungsmöglichkeiten verfügen.

Mit diesen Entwicklungen werden nun langsam auch die Suchmaschinen – allen voran die von Datenschützern genannte Datenkrake Google – in Zugzwang geraten. Dass sich der Suchmaschinenriese nämlich nicht all zu viel aus dem Datenschutz macht, hat das Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrere Male bewiesen.

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