20 SEO Tipps für Web Designer

SEO Tipps

Meist entscheiden sich Betreiber von Webseiten erst nach einiger Zeit für eine professionelle Suchmaschinenoptimierung. Das bedeutet, dass die Seite bereits programmiert wurde und für die Suchmaschinenoptimierung dann eigens wieder umgestaltet werden muss. Das benötigt Zeit und kostet auch Geld, weshalb es sinnvoll ist, wenn eine Seite bereits im Vorfeld suchmaschinenfreundlich programmiert wird.

Aus diesem Grund möchte Seoline heute 20 SEO Tipps für Web Designer vorstellen, die eine spätere oder gleich daran anschließende Suchmaschinenoptimierung erleichtern:

1. Suchmaschinenfreundliches Texten
Suchmaschinen lieben bekanntlich gute Inhalte. Aus diesem Grund sollte man bei der Erstellung von Texten speziell darauf achten, dass diese auf die Bedürfnisse von Suchmaschinen angepasst wurden. Das bedeutet, dass die Suchmaschine beim Auslesen der Seite dazu in der Lage ist zu verstehen, worum es auf der Seite geht. Das erreicht man unter anderem durch
- ausreichend vorkommende Suchbegriffe
- und Verwendung von Überschriften (H1, H2, etc.).

2. Title und Meta Tags optimieren
Die Meta Tags und speziell der Title sollten ebenfalls suchmaschinenfreundlich gestaltet werden. Das heißt, dass dort ebenfalls relevante Suchbegriffe untergebracht, aber kein Spamming betrieben werden sollte. Besonders bei der Description sollte man bedenken, dass diese bei einer Listung in den Suchmaschinen als Beschreibung angezeigt wird. Eine bloße Aneinanderreihung von Suchbegriffen wird User eher nicht dazu animieren, das Suchergebnis zu klicken.

3. Alt und Title Tags
Diese beiden Attribute sind besonders wichtig, da sie der Suchmaschine sagen, was sich auf einem Bild befindet – Suchmaschinen können sich bekanntlich keine Bilder ansehen – bzw. wohin man linkt. Nachdem von Matt Cutts offiziell bestätigt wurde, dass ausgehende Links einen Ranking Faktor darstellen, ist darauf besonders zu achten.

4. CSS und JavaScripts extern halten
Normalerweise ignorieren Suchmaschinen CSS und JavaScript Files, es kann aber durchaus sein, dass sich dies bald ändern wird. Aus diesem Grund sollte man derartige Formate extern platzieren, damit Suchmaschinen die Inhalte schneller finden.

5. Google Webmaster Tools verwenden
Bei der Verwendung der Google Webmaster Tools kann man der Suchmaschine einen Haufen Arbeit abnehmen. Nach Anmeldung kann man hier auch nachvollziehen, wie Google die Seite ausliest und indexiert. Darüber hinaus kann man sich ein Bild der internen und externen Links machen und woher der meiste Traffic kommt.

6. HTML einfach halten
Je aufgebauschter eine Seite ist, desto schwieriger wird es für die Suchmaschine diese auszulesen. Es sollte deshalb stets nach dem Motto „weniger ist mehr“ gearbeitet werden. Des Weiteren sollten W3C Fehler vermieden werden (dieses SEO Tool hilft dabei derartige Fehler ausfindig zu machen).

7. Absolutes Tabu: Frames
Frames sollten heutzutage keinesfalls noch verwendet werden. Was sich innerhalb der Frames befindet, kann von den Suchmaschinen nämlich nicht gelesen werden. In weiterer Folge wird eine Frame Seite auch nie ein so gutes Ergebnis erzielen können, wie die Seite erhalten hätte, wenn sie in reinem HTML programmiert worden wäre.

8. JavaScripts bedacht verwenden
Wie bereits erwähnt, haben Suchmaschinen so ihre Probleme mit JavaScripts. Deshalb sollten derartige Scripte auch nur dann verwendet werden, wenn sie keinen zentralen Stellenwert einnehmen. Das bedeutet, dass eine Seite in jedem Fall auch ohne JavaScripts funktionieren sollte (Achtung vor allem bei der Menügestaltung!)

9. Flash nach Möglichkeit vermeiden
Besonders Web Designer verwenden sehr gerne das Flash Format, um die Seite optisch anspruchsvoller zu gestalten. Einem SEO lässt dies meist die Haare zu Berg stehen, da Flash Inhalte nur sehr begrenzt von den Suchmaschinen erkannt werden können – und das erst seit Kurzem – und auch niemand genau weiß, in wie weit eine Flash Seite – sofern sie gelesen werden kann – gleichwertig mit einer HTML Seite ist. Ein Web Auftritt sollte daher keinesfalls ausschließlich in Flash gestaltet werden. Flash sollte nur anstelle von Bildern verwendet werden, aber nicht um Texte und andere wichtige Inhalte (wie die Menüführung etc.) darzustellen.

10. Sitemap.xml Datei für Google bereitstellen
Um Google das Durchstöbern zu erleichtern, sind Sitemap.xmls die beste Möglichkeit. Hier wird der Suchmaschine nämlich mitgeteilt wo sie was finden kann und vor allem wie die Seite aufgebaut ist (Hierarchie). Google hilft bei der Erstellung einer Sitemap.xml.

11. Site Map erstellen
Neben der Erstellung einer Sitemap.xml, sollte man auch eine detaillierte HTML Site Map erstellen. Diese kann nämlich auch den Usern dabei helfen, auf der Seite schneller das zu finden, wonach sie suchen. Um eine HTML Site Map schnell und einfach zu erstellen, empfiehlt sich unter anderem dieses SEO Tool.

12. Robots.txt unterbringen
In der Regel durchkämmen Suchmaschinen die gesamte Seite. Darunter befinden sich meist auch für Suchmaschinen irrelevante Inhalte oder Inhalte, von denen man nicht möchte, dass sie von Suchmaschinen ausgelesen werden. Mit Hilfe der robots.txt kann man derartige Inhalte für Suchmaschinen blockieren.

13. Broken Links und Bilder checken
Vor allem, wenn Seiten bereits länger bestehen, kann es schnell passieren, dass ausgehende Links zu Seiten führen, die es gar nicht mehr gibt. Hat man viele derartiger „broken links“ kann das eine Abstrafung nach sich ziehen. Um die Funktionalität der Bilder und Links ausfindig machen zu können, sollte der bereits vorher angeführte W3C Validator verwendet werden.

14. Duplicate Content (DC bzw. doppelte Inhalte) vermeiden
Doppelte Inhalte auf der Seite sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Vor allem bei Blogs können doppelte Inhalte bei der Verwendung von Kategorien oder ähnlichem schnell entstehen. Speziell wenn massig doppelte Inhalte auf einer Seite vorliegen, sollte mit dem nofollow bzw. noindex Attribut gearbeitet werden. Ebenso eignen sich 301 redirects.

15. Eine informative Error Page erstellen
Häufig kann es passieren, dass Usern bei der direkten Eingabe der URL ein Fehler unterläuft. In Folge dessen wird eine so genannte „default server page“ angezeigt mit einer internen Fehler Meldung. Besonders für nicht internet-affine User ist eine derartige Meldung nicht gerade sehr hilfreich. Aus diesem Grund sollte eine benutzerfreundliche 404 Error Page erstellt werden, die den User zurücklinkt, oder alternative Links auf der Seite anzeigt.

16. Kurze und aussagekräftige URLs verwenden
Bei Shops, aber auch bei anderen großen Seiten, kann die URL schnell sehr lang werden. Das ist zum einen sehr unübersichtlich und zum anderen auch nicht ideal für die Suchmaschinen. Innerhalb der URL sollte deshalb die Struktur erkenntlich sein und darüber hinaus nicht zu lang sein. Um Suchbegriffe zu teilen, sollten Bindestriche und keine Underscores verwendet werden.

17. Suchmaschinenfreundliche URLs verwenden
Zu Punkt 16 gehören auch suchmaschinenfreundliche URLs. Eine URL sollte nicht voll mit Parametern und anderen unübersichtlichen Dingen sein. Des Weiteren sollten wichtige Suchbegriffe in einem gesunden und aussagekräftigen Ausmaß bei der Gestaltung der URL verwendet werden.

18. Einen effektiven Footer gestalten
Der Footer sollte dafür verwendet werden, dass Suchmaschinen leichter über die Seite navigieren können. Die wichtigsten Seiten und relevantesten Inhalte sollten über den Footer zugänglich gemacht werden.

19. Breadcrump Navigation (Brotkrümelnavigation) verwenden
Eine Brotkrümelnavigation sollte als Navigationshilfe verwendet werden. Usern kann so geholfen werden über die Seite zu navigieren. Der Text auf der Breadcrump Navigation sollte den Inhalt der entsprechenden Seite akkurat widerspiegeln.

20. Gute Inhalte schreiben
Diesen Punkt kann man gar nicht oft genug betonen. Suchmaschinen gehen nämlich immer mehr dazu über, die Relevanz einer Seite anhand der bereitgestellten Inhalte zu bewerten und weniger anhand der eingehenden Links. Auf die Erstellung derartiger guter Inhalte sollte deshalb sehr großer Wert gelegt werden.

Durch die Berücksichtigung dieser Punkte, können Webseiten Besitzer bzw. Web Designer dem künftigen SEO die größten Stolpersteine bei der Optimierung einer Seite bereits im Vorfeld aus dem Weg räumen, was schlussendlich schneller zu besseren Ergebnissen führt.

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3 Responses to “20 SEO Tipps für Web Designer”

  1. [...] See more here: 20 SEO Tipps für Web Designer [...]

  2. [...] Seoline-Blog bringt 20 SEO Tipps für Web Designer. Den wichtigsten Hinweis gibt es da gleich am Anfang: Wer eine Website gestaltet, sollte schon beim [...]

  3. CrSystem sagt:

    Nach so einer Liste hatte ich schon lange gesucht ;) danke. Endlich denk mal jemand an uns *g*.

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